#9: „Eltern – verstehen – Schule/Kita“: mit Koordination und Netzwerkarbeit zu mehr Bildungsteilhabe!
Shownotes
Bildungsteilhabe in der kommunalen Bildungslandschaft steht im Mittelpunkt unserer neunten Folge von „Transfer für die Ohren“. Dazu blicken wir in die Bildungsregion Bamberg und beleuchten, wie kommunales Bildungsmanagement durch die gezielte Steuerung und Koordination von Angeboten dazu beitragen kann, die Teilhabe von Familien mit Einwanderungsgeschichte am Bildungssystem zu stärken.
Daniela Ofner und Markus Bria geben Einblicke in die Entwicklung des Projekts „Eltern – verstehen – Schule/Kita“ und erläutern, was das Netzwerk der Kultur- und Sprachmittler:innen besonders auszeichnet. Zudem sprechen wir über die Herausforderungen, denen das kommunale Bildungsmanagement begegnet, und darüber, wie diese durch gezielte Koordination, Kommunikation und Netzwerkarbeit bewältigt werden können.
Ein herzliches Dankeschön an Daniela Ofner und Markus Bria für das inspirierende Gespräch!
In diesen Zeitfenstern finden Sie folgende Inhalte:
00:09:00 Teilhabe an Bildung in kommunalen Bildungslandschaften und die Rolle des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM)
00:02:59 Worum geht es genau in den Projekten „Eltern – verstehen – Schule/Kita“?
00:04:28 Wie ist das Projekt damals gestartet?
00:06:54 Eine Stiftung an Board
00:08:06 Koordinieren, Kommunizieren und Netzwerken: die Rolle des Bildungsmanagements
00:10:26 Herausforderungen und die passenden Lösungen
00:14:55 Die Vielfalt der Sprachen im Projekt und die Größe des Netzwerks ehrenamtlichen Kultur- und Sprachmittler:innen
00:15:45 How to start? Tipps für Kolleg:innen
00:16:50 Wenn Daniela Ofner und Markus Bria an die kommunale Bildungslandschaft denken, dann…
00:19:10 Die Learnings der Folge…
Weitere Informationen:
Hier geht’s zum Projekt „Eltern – verstehen – Schule/Kita“.
Informationen rund um die Bildungsregion Bamberg
Die ausgewählte Musik unseres Podcast kommt von Scott Holmes: „Our Big Adventure“ by scottholmesmusic.com
Transkript anzeigen
00:00:03: Ganz fair für die Ohren, der Podcast der Reha Bayern für alle.
00:00:07: Die Bildung
00:00:07: in Kommunen gestalten!
00:00:09: Hallo zu einer neuen Folge von Transfer für die Ohren.
00:00:12: In unserer heutigen Folge geht es um das Thema Teilhabe an Bildung in der kommunalen Bildungslandschaft und wir möchten in diesem Kontext der Frage nachgehen, wie die Steuerung und Koordination von Angeboten durch das Bildungsmanagement die Teilhaube von neu zugewanderten Familien in das Bildungssystem unterstützt?
00:00:33: Denn das Bildingssystem ist ja recht komplex – und es ist oftmals eine Herausforderung, Informationen oder auch das bedarfsgerechte entsprechende Angebot für sich selbst zu finden.
00:00:44: Oder auch die Übergänge erfolgreich zu meistern, wie etwa der beispielsweise von der Kita in die Schule und das stellt insbesondere neu zugewanderte Familien vor zusätzliche Herausforderungen.
00:00:56: Und genau zu diesem spannenden Thema bin ich heute mit Daniela Ofner Mitarbeiterin im Bildungsbüro der Stadt Bamberg Landkreises Bamberg verabredet.
00:01:09: Ja, hallo und herzlich willkommen zu Transfer für die Ohren!
00:01:14: Hallo an Sie beide aus der Bildungsregion Bamberg.
00:01:17: Mein Name ist Heike Großkurt ich bin wissenschaftliche Referentin in der Rehab Bayern und begleite unsere Podcastreihe.
00:01:24: und bevor wir nun gleich zu Ihnen beiden und Ihrem wirklich sehr spannenden Projekt kommen möchte ich ganz kurz die Zugänge und Teilhabe an Bildung im datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement KPM einsortieren.
00:01:40: Gelingende Zugänge in das Bildungssystem können ja ein entscheidender Faktor sein für mehr Bildungsgerechtigkeit im kommunalen Bildungslandschaften und suchen wir genauer mal rein, welche Rolle denn das datenbasierten kommunale Bildungsmanagement dort haben kann.
00:01:56: Zum einen durch eine gezielte Steuerung und auch die Koordination von Bildungsangeboten kann das DKBM dazu beitragen dass zum einen die Zugänge zu Bildungsangeboten vor Ort in der Kommune besser gelingen.
00:02:10: Was meint das jetzt konkret?
00:02:11: Beispielsweise können so Mitarbeiter des Bildungsbüros vor Ort die Angebote sichten und diese gegebenenfalls noch erweitern, ausgerichtet an den Bedarfen unter anderem auch von neu zugewanderten Bürgerinnen und Bürgern in der Kommune.
00:02:27: Dazu gehört aber auch, und da sind wir bei ihrem Projekt die Weitergabe von Informationen zu Bildungsangeboten.
00:02:35: Und dem Bildungssystem eben als solches.
00:02:37: ich sagte das ist ja recht komplex mitunter und so kann beispielsweise auch der Übergang von Kita in die Schule besser gelingen.
00:02:45: Und das ist sicherlich jetzt nur zwei, drei Argumente und ein Ausschnitt aus dem wie das Datenbasierte kommunale Bildungsmanagement die Integration in kommunale Bildungslandschaften unterstützen kann.
00:02:59: Genau an diesem Punkt nehme ich an.
00:03:00: den Übergang von Kita in die Schule setzt ihr Projekt.
00:03:04: Ich gucke zu ihnen beiden In der Bildungsregion Bamberg ein.
00:03:08: Ihr Projekt heißt Eltern verstehen Schule Kita und sie sind die Koordinatorinnen dieses Projektes.
00:03:14: Herzlich willkommen noch mal an Siebeide.
00:03:17: Und Herr Priya, ich würde jetzt mit Ihnen und unserer ersten Frage starten.
00:03:21: Vielleicht können Sie ganz zu Beginn uns mal mitnehmen, worum geht es denn in Ihrem Projekt?
00:03:26: Und weshalb ist das so besonders?
00:03:27: Danke
00:03:28: Frau Grußkurt für die Hinleitung zu unserem Projekt.
00:03:31: Genau!
00:03:31: In unseren Projekten Eltern verstehen Kita und Schule qualifizieren wie Ehrenamtliche, die selbst eine Migrationsgeschichte haben zur Kultur- und Sprachmittlerin Nachmitteln.
00:03:44: die dann bei Elterngesprächen oder bei Schuleingangsuntersuchungen zum Beispiel vermitteln können zwischen den Fachkräften in Schul- und Kita.
00:03:55: Und den Eltern, die gegebenenfalls noch sprachliche oder auch kulturelle Barrieren haben.
00:04:00: Es funktioniert so dass die Ehrenamtlichen von der Institution angefragt werden.
00:04:05: Der Einsatz ist auch kostenlos sowohl für die Eltern als auch für die Institution und während dem Gespräch vermittelnd an unsere Ehrenamtlichen sowohl auf sprachlicher Ebene als auch auf kultureller, also zum Beispiel wenn Bildungssysteme so gar nicht bekannt sind aus dem Land, aus dem man vielleicht nach Deutschland gezogen.
00:04:25: Ja, vielen Dank Herr Brier für die Skizierung.
00:04:27: Frau Ofener jetzt zu Ihnen.
00:04:29: Sie sind ja gemeinsam mit Herrn Brier schon länger in der Bildungsregion Bamberg gemeinschaftlich als Staat und auch als Landkreis Und das ist ja auch eine Besonderheit an der Stelle aktiv und haben ein wirklich beachtliches Netzwerk.
00:04:42: Herr Bier sagte es ja schon an Sprach- und Kulturmitlerinnen etabliert und auf Fesseninitiative.
00:04:49: geht denn das zurück?
00:04:50: Wie sind sie damals gestartet?
00:04:51: wir sind im Februar gestartet, da war ich allerdings auch noch nicht in dem Projekt.
00:04:59: Deswegen habe ich das mal so ein bisschen recherchiert noch.
00:05:01: Das waren meine Vorgängerinnen einfach.
00:05:05: Wir hatten damals das Projekt Kommunale Koordinierung für Neuzugebandete vom BMW F gefördert und es kamen Schulen auf unser städtisches Amt für Inklusion zu nachgefragt, nach Unterstützung für Familien mit Migrationsgeschichte im Schulbetrieb.
00:05:28: Weil ihnen das einfach immer wieder aufgefallen ist, dass es da sprachliche und kulturelle Barrieren gibt.
00:05:34: Und dann hat sich also das Bildungsbüro der Stadt mit dem Bildungs-Büro des Landkreises zusammen den Amt für Inklusion und dem Migrantinnen- und Migrantenbeirat auf den Weg gemacht und da erstmal ein Pilotprojekt gestartet, indem man jeweils drei Grundschulen aus der Stadt und aus dem Landkreis die eben einen hohen Migrationsanteil vielleicht aufwiesen.
00:06:00: Also da war dann eben zum Beispiel das Bildungsmonitoring wichtig um eben zu gucken wo ist denn überhaupt der Bedarf?
00:06:08: Und mit diesen drei Projektschulen ist man gestartet um eben ja sogenannte Bildungslotsen.
00:06:13: Der Fokus war dann auf das Vermitteln bei sprachlichen und kulturellen Problemen Und wir hatten dann auch so Vergleichsprojekte, also es gab eben in der Stadt Bamberg zum Beispiel schon das Projekt MIMI bei den Gesundheits-, also die Migrantinnen und Migranten als ehrenamtliche eben bei Gesundheitsthemen vermitteln.
00:06:35: Und die Gemeindedolmette, die eben eher im Behörden oder bei Ärzten oder somit gehen – für den Schulbereich hat das eben noch gefehlt!
00:06:46: Da haben wir uns eben
00:06:46: dann Expertise auf.
00:06:48: geholt aus diesen anderen Projekten und sind dann gestartet.
00:06:52: Da wurde ein Konzept entwickelt, es wurden Stiftungen oder eine Stiftung die Adelbert Rapps-Stiftung an Bord geholt.
00:06:59: Da haben wir dann die ersten Ehrenamtlichen qualifiziert
00:07:03: und sind
00:07:04: losgelaufen.".
00:07:05: Und wie haben Sie das finde ich mich sehr spannend?
00:07:06: Weil sie sagten, Sie haben die Adlbert Rapsstiftung am Bord geholfen.
00:07:09: Wie ist Ihnen das
00:07:10: gelungen?".
00:07:10: Ja also die Adlerbert Ratsstiftungsstiftungen in Oberfranken Projekte, unter anderem eben auch soziale Projekten fördert und da haben wir einfach einen Projektantrag gestellt.
00:07:23: Also Konzept entwickelt, ein Projektantrage hingeschickt und eben Mittel angefordert weil das eben der Marktverkehr hat schon gesagt die Einsätze sind kostenlos für die Schulen oder für die Bildungseinrichtungen und die Eltern, aber die ihren amtlichen Erhaltene Aufwandsentschädigung für ihre Einsätze.
00:07:44: Und da sind zum Beispiel die Mittel der Adalbertrabstiftung reingeflossen und in Referenten...
00:07:50: ...und die Stiftung ist auch aktuell noch mit anborgen?
00:07:53: Mittlerweile
00:07:53: nicht mehr!
00:07:54: Also wir haben also in der Stadt Bamberg glaube dreimal Mittel dort abrufen können dürfen, also die haben uns da lange begleitet und jetzt steht das Projekt
00:08:04: aber auf eigenen Füßen.
00:08:06: Vielen Dank Frau Ofner!
00:08:07: Herr Priya, jetzt würde ich noch mal zu Ihnen kommen... Wir haben ja gerade gehört was sich ganz genau hinter dem Projekt auch verbirgt und welche Akteure auch mit eingebunden sind.
00:08:16: Das sind ja relativ viele auch und es gibt ja auch einiges für Sie dann auch im Bildungsbüro zum Managen.
00:08:21: und da ganz konkret die Frage, welche Rolle haben
00:08:24: sie?
00:08:24: Die Frau Ofener und ich, genau, Sie haben's schon angesprochen wir koordinieren das Projekt Und alle Aufgaben, die da drunter fallen sind wenn man jetzt erstmal das Projekt an sich betrachtet.
00:08:36: Die Qualifizierung natürlich unserer Ehrenamtlichen also die entsprechend vorzubilden über das explizit auch bayerische Bildungssystem genau und die Besonderheiten dass sie einfach fit sind und auch Fragen beantworten können wenn beispielsweise in einem Schulgespräch eine andere Schulform vorgeschlagen wird was vielleicht Eltern verunsichern könnte, dass einfach genau dann gutes Grundwissen vorhanden ist für die Ehrenamtlichen.
00:09:01: Natürlich auch das Ehrenamtsmanagement also die Genau-Betreuung der ehrenamtliche Sofern, die nötig ist, die arbeiten sehr selbstständig aber manchmal gibt es halt doch irgendwas, was zu klären ist.
00:09:12: natürlich gehört da auch dazu sich um Abrechnungsdinge zu kümmern, also die Aufwandsentschädigung zu überweisen.
00:09:19: Und dann natürlich ganz viel Vernetzung und interne Kommunikation auch.
00:09:25: Also, die Projekte Eltern verstehen Schule und Kita sowohl Stadtintern als auch Landkreisintern zu bewerben also mit dem Jugendamt zu sprechen und die über das Angebot informieren oder mit Mitarbeitenden in der Jugendsozialarbeit an Schulen zum Beispiel auch wichtige Zwergpartner für uns.
00:09:46: Und natürlich auch immer den Blick auf die Weiterentwicklung des Projekts zu legen und sich da mit anderen zu vernetzen, also beispielsweise waren wir mit Nürnberg in Kontakt.
00:09:58: Da gibt es ein ähnliches Projekt mit Elternlotsinnen und Elternlotzen und sich anzuschauen wie machen das denn andere?
00:10:05: Und genau immer so zu schauen dass unsere Projekte auf einem guten Stand sind um gegebenenfalls anzupassen wo's vielleicht nötig ist.
00:10:12: Also auch die Weiter Entwicklung haben Sie im Blick und den Blick über den Tellerrand in dem Fall, weil Sie das sagten.
00:10:19: Zur Stadt Nürnberg um da auch sich wechselseitig zu informieren oder beziehungsweise voneinanderzulernen sehr spannend.
00:10:26: vielen herzlichen Dank Herr Brier.
00:10:28: Frau Ofner wir wissen ja alle ist nicht immer alles so rund wie man sich das vielleicht wünscht und es kommt dann anders als gedacht.
00:10:35: vor welchen Herausforderungen standen sie denn schon mal?
00:10:39: Oder stehen vielleicht auch aktuell und wie haben sie die gelöst?
00:10:43: Drüber nachgedacht?
00:10:45: Genau, also wir sind schon ein paar eingefallen.
00:10:47: Also zum Beispiel der Start des Projekts viel genau in die Corona-Zeit.
00:10:51: Das war natürlich jetzt gerade für so ein Projekt das ja sehr auch auf Treffen und so weiter ausgelegt ist ziemlich schwierig.
00:10:59: Wir wussten, der Bedarf ist da und genau hatten die Schulungen gemacht bzw.
00:11:05: die Ehrenamtlichen Und dann ging es los und dann kam Corona gar nicht möglich.
00:11:13: Das heißt, wir hatten in den ersten zwei Jahren auch so ein bisschen wenige Einsätze für die Ehrenamtlichen.
00:11:20: Die konnten gar nicht so starten wie sie dann eigentlich fit waren und da gab es natürlich auch die Möglichkeit dass man telefonisch oder per Videokonferenz das macht.
00:11:30: also da haben wir dann schon Möglichkeiten gefunden.
00:11:32: aber das war so eine bisschen schwieriger Start und das sieht man auch an den Einsatzzahlen wie die sich entwickelt haben.
00:11:38: Also klar Später dann, also es hat ja mit drei Pilotschulen erst mal gestartet und wurde dann ausgeweitet auf alle Grundschulen in Stadt- und Landkreis.
00:11:47: Und später auch auf alle Förderzentren und Mittelschugeln genau.
00:11:51: Da sind natürlich die Einsatzzahlen gestiegen.
00:11:56: Das sehen wir dann auch in den Daten.
00:11:58: Dann ist natürlich immer ein Dauerteam die Finanzierung.
00:12:02: da muss man halt immer irgendwie drum kämpfen weil das ist eine freiwillige Leistung was wir da machen.
00:12:08: Und da hatten wir zum einen natürlich immer diese Möglichkeit, eben über die Stiftungen
00:12:14: dann da Gelder zu
00:12:16: bekommen.
00:12:16: aber es ging ja natürlich auch um die Finanzierung der Stellen also der Koordinierung.
00:12:22: nachdem diese kommunale Koordinierung
00:12:24: für
00:12:24: Neuzugelwanderte ausgelaufen war musste man da
00:12:27: gucken
00:12:27: wo bringt man das unter?
00:12:29: und genau also da
00:12:30: ist man immer so
00:12:31: ein bisschen am Kämpfen.
00:12:32: aber ich finde das haben wir hat ganz gut geklappt bei uns Genau, dann haben wir ja die Kitas noch als weitere neue Zielgruppe mit aufgenommen und haben da auch mit dem Abo-Kreis für Wand Bamberg kooperiert.
00:12:54: mit dabei als Projektpartner.
00:12:56: Als Träger auch von vielen Kitas vermutlich?
00:12:59: Genau, ja und guter Kontakt eben auch zu Kitas.
00:13:02: Und auch da im Kita-Bereich haben wir gemerkt dass einerseits auch an uns herangetragen wurde das der Bedarf da ist aber die Einsatzzahlen dann gar nicht so hoch waren und wir dann auch überlegt haben was könnten Gründe dafür sein.
00:13:19: Da war es natürlich wieder mit vermehrter Öffentlichkeitsarbeit, dass man das erstmal in die Köpfe kriegen muss.
00:13:25: Dass es diese Unterstützungsmöglichkeit gibt und das merken wir jetzt auch in den Zahlen.
00:13:31: Das wird jetzt schon mehr.
00:13:33: aber auch ist es glaube ich ein Grund dafür, dass vielleicht die Einsatzzahl nicht so war, dass es eben in den Kitas selbst auch schon viele Menschen mit Migrationsgeschichte gibt, den sprachlichen Hintergrund oder den kulturellen Hintergrund mitbringen.
00:13:49: Also auch viele unserer Ehrenamtlichen sind in dem Bereich tätig, ist es auch ganz schön zu sehen dass sie da einfach ankommen.
00:13:57: und was ich noch so ein bisschen ja oder was noch eine Herausforderung ist, ist einfach das wir es mit ehrenamtlichem zu tun haben.
00:14:05: und wir wissen alle in unserem Leben kann sich vieles verändern.
00:14:10: Familien werden gegründet ist vielleicht ein neuer Job.
00:14:14: Man sieht um, wir haben viele die ganz von Anfang an, also relativ viele noch, die ganz vom Anfang an dabei sind.
00:14:22: aber es gibt natürlich einen stetigen Wechsel
00:14:24: auch.
00:14:24: Die mit Projekt Start noch bei Ihnen im Team?
00:14:27: Das ist echt schön und ich sitze trotz brechen halt Leute weg.
00:14:33: dann hat man das Problem dass eine Sprache nicht mehr vertreten ist.
00:14:39: dem entgegenwirken, indem wir halt versuchen.
00:14:42: Möglichst regelmäßig dann auch wieder... Qualifizierungen
00:14:45: anzubieten, dass eben neue Leute wieder ins Projekt kommen.
00:14:48: Also ein ständiges Tun nehme ich jetzt somit mit vielen auch Lösungsansätzen die Sie gerade finde ich sehr gut aufgefächert haben Frau Ofner und weil sie das mit den Sprachen gerade erwähnten wenn dann eine Sprache wegbricht im Vorgespräch zu unserer heutigen Aufnahme haben wir ja auch geredet wie viel Sprachen Sie anbieten.
00:15:04: vielleicht können Sie es an der Stelle einfach noch mal sagen weil ich fand diese Liste Sie haben sie auch im Internet auf Ihrer Website die wir übrigens in den Shownotes auch gern verlinkten, nochmal zu ihrem Projekt direkt gelistet.
00:15:14: Ich war wirklich beeindruckt!
00:15:16: Es sind insgesamt dreizehn Stück und das ist genau so eine Menge.
00:15:20: uns fehlt gerade beispielsweise griechisch.
00:15:23: also wenn dass jemand hört gerne melden aber ja das ist natürlich genau eine große Anzahl und damit können wir viel viel abdecken.
00:15:32: Und wenn wir jetzt bei Zahlen sind, wie groß ist denn Ihr Netzwerk an Kultur- und Sprachmittlerinnen?
00:15:37: Wie viel Ehrenamtliche haben Sie denn da miteinander verbunden.
00:15:41: Das
00:15:41: sind so dreißig Personen
00:15:44: genau.
00:15:45: Herr Priya ich komme nochmal kurz zu Ihnen Wenn sie an die Implementierung des Projektes denken oder eben auch an die aktuelle Arbeit.
00:15:52: Welche Tipps möchten Sie denn vielleicht Kolleginnen und Kollegen mitgeben, wie das jetzt ganz spannend finden und sowas selbst in Ihrer Kommune auf den Weg bringen?
00:16:01: Jetzt wollte ich eigentlich direkt mit Herz- und Leidenschaft anfangen.
00:16:04: aber wenn man vielleicht ganz von Anfang startet... Dann vielleicht das Rad nicht neu zu erfinden, sondern halt zu schauen welche Projekte gibt es.
00:16:13: Wie sind die strukturiert?
00:16:15: Wie sind sie organisiert?
00:16:16: Genau wie können sich unterschiedliche Aufgaben auch verteilen?
00:16:19: Das sind natürlich wichtige Fragen wenn man das jetzt von Anfang an neu bauen möchte und dann natürlich... Jetzt komme ich aber trotzdem wieder zurück zur Herz- und Leidenschaft.
00:16:27: also ich schätze dass sehr meine Kolleginnen und ich da auch einfach des Projekt genau immer mögen und auch irgendwie Lust haben mit Ehrenamtlichen zu arbeiten wie zu qualifizieren und auch immer wieder diesen Pool ein bisschen auszubauen.
00:16:41: Ich glaube, das ist gut wenn man so ein Projekt auf die Beine stellen möchte.
00:16:46: Ja vielen herzlichen Dank für Ihre Einschätzung nochmal oder auch die wertvollen Tipps!
00:16:50: Und nun werden wir jetzt auch tatsächlich schon bei der letzten Frage angekommen, die ich allen meinen Gästen des Podcastes stelle.
00:16:57: Wenn Sie an die kommunale Bildungslandschaft denken dann pünktchenpünktjen.
00:17:01: Frau Ofner, ich würde mit Ihnen starten.
00:17:03: Wie geht der Satz für sie denn weiter?
00:17:06: Ja, dann denke ich in der Bildungsregion Bamberg im Bereich Integration und Migration würde ich jetzt mal bleiben.
00:17:13: Einfach daran dass es eine sehr gute Vernetzung zwischen den beteiligten Akteuren gibt also die Verwaltung, die Beiräte, die Bildungseinrichtungen.
00:17:26: Wir haben eine starke Zivilgesellschaft und viele Initiativen aus der Projekte raus entstehen die dafür kämpfen oder darauf hinarbeiten, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft Bildungsteilhabe erfahren und einen guten Weg durch das Bildungssystem gehen können.
00:17:48: Und unser Projekt trägt einen kleinen Teil hoffentlich dazu bei.
00:17:51: Also
00:17:51: viel Engagement und ein großes Netzwerk?
00:17:54: Ja.
00:17:54: Nämlich bei Ihnen mit?
00:17:55: Herr Priya!
00:17:56: Jetzt komme ich zu Ihnen.
00:17:57: Wie geht der Satz für Sie weiter?
00:17:59: Es war gerade so schön formuliert von Frau Hoffner... dass mir schwer fällt da noch was anzuknüpfen, aber ich sehe vor allem sehr viele Bedarfe.
00:18:09: Also Frau Ofen hat ja auch vorhin erzählt so Kitas sprechen uns aktiv an, was sie benötigen um eben Sprach oder kulturelle Barrieren abzubauen und Herausforderungen zu bewältigen und im Schulsystem ist es natürlich genauso.
00:18:22: genau da gibt's auch noch mehr Projekte mit denen wir versuchen diese Herausforderung abzufedern und gleichzeitig Genau, sehe ich genauso wie meine Kollegen die Möglichkeiten und ein großes Engagement von allen Beteiligten genau in der Stadt oder in der Landkreisverwaltung.
00:18:39: Ja vielen herzlichen Dank an Sie beide aus der Bildungsregion Bamberg dass sie uns heute mitgenommen haben und einen ja wirklich sehr tiefen Einblick auch gegeben haben im ihr spannendes Projekt.
00:18:50: Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg beim Netzwerken koordinieren Steuern von Bildungsangeboten und wünsche Ihnen noch alles Gute.
00:19:01: Vielen herzlichen Dank, Daniela Ofner und Markus Brier aus der Bildungsregion Bamberg.
00:19:06: Vielen Dank fürs Gespräch!
00:19:12: Und nun die Gewohnt zu den Learnings unserer heutigen Folge.
00:19:16: Learning Eins im kleinen Staaten ist das Credo, dass Frau Ofner mit auf den Weg gibt.
00:19:22: Die Bildungs-Region Bamberg hat die Idee der Sprach- und Kulturmittler als Pilotprojekt gestartet Und dann immer weiter ausgerollt, etabliert und verstetigt.
00:19:34: Und auch die finanzielle Unterstützung durch eine Stiftung hat diesen Prozess anfangs mafgeblich begleitet – und eben deren Finanzierung auch
00:19:43: gesichert.".
00:19:44: Learning II.
00:19:45: Das Rat nicht neu erfinden!
00:19:48: Und zu schauen was andere Akteure in diesem Bereich machen?
00:19:52: Von diesen Lernen ist die Botschaft, die Herr Brier sehr deutlich macht….
00:19:57: Daran schließt auch das Learning III an, nämlich die Netzwerkpflege und den generellen Netzwerkaufbau.
00:20:04: Das ist nämlich maßgeblich für den Pool an Sprach- und Kulturmittlern zum einen wenn es eben darum geht die Weiterqualifizierung oder die Qualifizierungen für diese anzubieten aber auch um das Projekt ab to date zu halten und sich mit anderen Kommunen die eben ähnliche Projekte anbieten auszutauschen.
00:20:26: So, nun sind wir am Ende unserer heutigen Folge angekommen.
00:20:30: Ich verabschiede mich vor Mikrofon und freue mich wenn Sie wieder mit dabei sind!
00:20:35: Wenn es heißt Transfer für die Ohren der Podcast für alle Die Bildung
00:20:39: in Kommunen
00:20:40: gestalten.
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